Susan G. KOMEN Deutschland e.V. betreibt seit über zehn Jahren Aufklärungskampagnen rund um Brustgesundheit und Brustkrebs und finanziert modellhafte Projekte zur Heilung der häufigsten Krebsneuerkrankung bei Frauen.

 

Der Verein wurde 1999 als deutsche Vertretung von Susan G. Komen for the Cure® (USA) gegründet. Er ist als gemeinnützige Organisation anerkannt und wurde benannt nach Susan G. Komen, einer Amerikanerin, die Anfang der 80er Jahre im Alter von 36 Jahren an Brustkrebs starb. Ihre Schwester Ambassador Nancy G. Brinker rief eine Stiftung ins Leben, die heute eine der weltweit führenden Brustkrebsorganisationen ist. Ihr ist es mit zu verdanken, dass in unserer Gesellschaft heute Brustkrebs kein Tabuthema mehr ist.

 

Von Anfang an charakteristisch für Susan G. KOMEN Deutschland e.V. war und ist der hohe ehrenamtliche Einsatz der vielen Mitglieder und freiwilligen Helfer. Durch sie werden Veranstaltungen wie der Race for the Cure®, die Benefiz-Veranstaltung Pink Tie Ball®, das Packen der Pink-Infotaschen oder auch die Besetzung der zahlreichen Informationsstände bundesweit möglich. Im Vordergrund steht das gemeinsame Erlebnis, sich und anderen etwas Gutes zu tun. Es ist jedes Mal wieder bewegend zu sehen, wie viel Energie und Lebensfreude bei den KOMEN-Veranstaltungen sichtbar wird. Unterstützt wird die Arbeit von KOMEN Deutschland weiterhin durch die Botschafterinnen Susann Atwell, Inka Grings, Nicole Leder und Cassandra Steen. Auch ihre Botschaft lautet: Du bist nicht allein!



Der Verein vergibt Fördergelder an Institutionen, die modellhafte Projekte durchführen, mit denen vor allem Brustkrebsbetroffene unterstützt werden – im Jahr 2010 sind es 16 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 184.000 €. Insgesamt hat Susan G. KOMEN Deutschland e.V. bis 2010 knapp 1,2 Millionen Euro Fördergelder in Deutschland vergeben, unter anderem auch an kombra. Seit 2007 versendet KOMEN jedes Jahr mit Unterstützung der Deutschen Post „Pink-Infotaschen“ an zertifizierte Brustzentren in ganz Deutschland und erreicht damit mittlerweile jede vierte neu erkrankte Frau. Zusätzlich werden bundesweit jährlich über 15.000 Broschüren für Betroffene und ihr Umfeld verteilt und verschickt, denn Brustkrebs betrifft nicht nur die Erkrankte, sondern auch immer Partner, Kinder, Familie, Freunde und Kollegen. Immer mehr Unternehmen und Institutionen nehmen auch das Angebot für Aufklärungs- und Informationsveranstaltungen in Anspruch.

 

Seit dem 1. Januar 2011 hat KOMEN die Trägerschaft für kombra übernommen, um das Projekt langfristig zu sichern und durch geschulte Multiplikatorinnen die Brustkrebsversorgung in Deutschland weiter zu verbessern.

 

Susan G. KOMEN Deutschland e.V. finanziert sich zum einen über die Einnahmen aus Benefiz-Veranstaltungen. Zu den prominentesten Events gehört der Pink Tie Ball®, der 2007 einen Rekorderlös von rund 170.000 Euro erzielte, der 5 Kilometer-Lauf Race for the Cure®, bei dem zum Beispiel in Frankfurt alleine jedes Jahr 5.000 Läufer für und mit Brustkrebspatientinnen an den Start gehen und das jährliche Golf-Turnier Rally for the Cure®. Marketing-Kooperationen mit Firmen wie zum Beispiel Samsung, KitchenAid und Specialized sowie Spenden von Privatpersonen und Unternehmen tragen ebenso entscheidend zur Finanzierung bei.