Wo Experten auf Augenhöhe mit Aktiven in Brustkrebs-Initiativen sprechen: Spezielles Symposium zur Wissensvermittlung beim Senologiekongress in Dresden

In Deutschland setzt das „Symposium für Aktive in Brustkrebs-Initiativen und in der Brustkrebs-Selbsthilfe“ im Rahmen der 31. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie vom 23. bis 25. Juni 2011 im Internationalen Congress Center Dresden neue Maßstäbe: Experten treffen auf Multiplikatorinnen wie Patienten-Vertreterinnen der Selbsthilfe, Mitarbeiterinnen in Krebsberatungsstellen, Engagierte in Frauen-Gesundheitsorganisationen, Pflegekräfte und Brustkrebskrankenschwestern. Dort berichten sie in allgemein verständlicher Form über das Wichtigste vom Tage, von den heutzutage rasanten, nicht aufzuhaltenden Entwicklungen in Methoden und Techniken. „Der Leitfaden für die Experten ist: die neuesten Erkenntnisse aus der evidenzbasierten Medizin zusammenfassen, verständlich kommentieren, Fragen beantworten und gemeinsam diskutieren“, sagt Professor Ute-Susann Albert, Vorsitzende von Susan G. Komen Deutschland e.V., Verein für die Heilung von Brustkrebs, und Leiterin des Brustzentrums Regio in Marburg.

Das Symposium wurde 2008 von fünf deutschen Brustkrebsinitiativen ins Leben gerufen: kombra Netzwerk e.V., Brustkrebs Deutschland e.V., Komen Deutschland e.V., Stiftung Path und Frauenselbsthilfe nach Krebs. „Wir engagieren uns alle dafür, dass betroffene Frauen Brustkrebs bestmöglich überwinden können. Dafür ist das direkte Gespräch und der Austausch mit Expertinnen und Experten eine große Hilfe“, sagt Brita Tenter von kombra (Hamburg), eine der Initiatorinnen dieses Symposiums.



Die Teilnahme an dem Symposium ist kostenfrei. Wie auch in den vergangenen Jahren unterstützt Brustkrebs Deutschland auf Antrag Frauen, die Brustkrebspatientinnen beraten oder betreuen. Das Angebot gilt für maximal zehn Frauen, die Fahrt- und Übernachtungskosten haben oder am gesamten Kongress teilnehmen wollen und dafür entsprechend Eintritt zahlen müssen (Obergrenze 200 Euro pro Person).

Die Themen am Donnerstag, 23. Juni, 18:00 - 19:30 Uhr
  • Aktuelles aus der Diagnostik. Tomosynthese und MRT (Professor Rüdiger Schulz-Wendtland, Erlangen)
  • Neues zum familiären Mammakarzinom (Professor Rita Schmutzler, Köln)
  • Korrektur der primären und sekundären Brustdeformität (Professor Andree Faridi, Hamburg)
  • Das triple negative Mammakarzinom (PD Dr. Florian Schütz, Heidelberg)
  • Psychoonkologie: vom Screening zur Nachsorge (Professor Ulrich R. Kleeberg, Hamburg)
  • Sentinel beim DCIS (Frühkarzinom) – sinnvoll oder überflüssig? (Professor Ute-Susann Albert, Marburg)
Die Themen am Freitag, 24. Juni, 17:00 – 18:30 Uhr
  • Lymphknoten 1 – 3 positiv: Strahlentherapie ja oder nein? (Professor Rita Engenhart-Cabillic, Marburg)
  • Nationaler Krebsplan, Schwerpunkt Versorgungsstrukturen (Professor Diethelm Wallwiener, Tübingen)
  • Update adjuvante Chemotherapie (Professor Peter Mallmann, Köln)
  • Metastasiertes Mammakarzinom – Was tun? (Professor Bernd Gerber, Rostock)
  • Gen-Expressionsprofile (Professor Manfred Dietel, Berlin)

(Frankfurt, 31. Mai 2011)